Beda Wenk
...unternahm mit seiner Ursi ausgedehnte Ausflüge auf dem grossen, weiten Erdball. Schliesslich hielten sie für eine Weile in der Zentralschweiz inne, wo Beda schon bald vom Wäschbi bereits erste musikalische Aufgaben zugeteilt bekam. Nach dem Motto „Besser wird’s nicht nimmer“ gründete er bald darauf in der Innerschweiz Familie mit zwei Jungs, Haus, elektrischem Eierkocher und allem weiteren Drum und Dran.
Trotz seines tendenziell exotischen Ostschweizer-Dialekts („Seb herzig Hündeli dört – dör de da?“) ist Beda ein gerne gesehener und gehörter Zeitgenosse. Als Amateur-Trompeter zeigt er problemlos einer ganzen Abteilung erstaunter Profis, wie hoch man mit einer solchen Tröte spielen kann, auch nach 3 Wochen Ferien ohne Trompete und/oder Mundstück. Diese Leadtrompeter-Dienste stellt er in Bands diversester Stilrichtungen (Jazz, Blues, Soul, Latin) unter Beweis.
Damit bei einem derartigen Pensum die Familie nicht zu kurz kommt, werden regelmässig Reisen unternommen. Jedoch mittlerweile äusserst selten ohne Trompete und so musste ihm diese auch schon mal nach einer Jam Session in einer Bar per Post aus Belgien zurück in die Schweiz geschickt werden. Naja – andere vergessen da schon mal die Ehefrau auf der Autobahnraststätte...
Beda’s Vorhaben, ein Fitness-Abo zu lösen hat sich durch die Mitgliedschaft bei den Marching Presidents voll und ganz erübrigt, denn nebst einem saustrengen Repertoire für die Trompeten muss hier ja noch spielend marschiert werden.
