Martin „Martä“ Scheidegger

Sein Gewissen litt enorm unter der täglichen psychischen Last, die ihm seine Aufgabe in einem grossen Suchtmittel-Vertrieb (die mit einem Wüstentier auf der Packung...) bescherte. Da er sich in diesen Belangen (eben: Wüstentiere mit zwei Höckern) einige Erfahrung angeeignet hatte, musste er sich dann entscheiden, ob er SVP-Generalsekretär, SVP-Bundesrat oder dann halt etwas Schlaues werden wollte.

Martä’s Erfahrungen im Bereich Blasinstrumente liessen jedoch Alternativen auf den Plan kommen. So schlug er zuerst das Angebot aus dem Hause Beate Uhse aus und stürzte sich durch die Übernahme von Musikhaus Gasser in das klingende Abenteuer des Dealens mit Musikinstrumenten und allem, was da noch so dazu gehört.

Zu kurze Arme liessen seinem Wunsch, Posaune zu lernen wie eine Seifenblase platzen. Etwas kleiner und auch leichter zu lüpfen war dann die Trompete und damit fühlt sich Martä puddelwohl! Er spielt gerne laut und hoch und hat so bei den Marching Presidents mit Beda ein optimales Gschpänli gefunden.

Martä spielt noch bei einigen anderen Bands und ist sich nach Jahren intensiver Tests vor/während/nach Proben/Auftritten mittlerweile ziemlich/sehr/200% sicher, dass er Bier gar nicht mal so schlecht findet.

Urs Bieri