Bruno Heini
Jeder auch nur halbwegs aufgeschlossene Innerschweizer kennt Bruno – wenngleich auch eventuell nur indirekt: Er und sein Bruder sind die Inhaber der berühmten Conditorei Heini wo die berühmten Kalorienbomben gebacken und in den hauseigenen Cafés an den Mann, respektive an die Hausfrau gebracht werden. Böse Zungen behaupten, dass er und sein Bruder zugleich die Hauptaktionäre der Weight Watchers sind.
Bruno liebt Reisen, aber nur wenn sie nicht mit Sport verbunden sind. Damit er diesbezüglich nicht aus der Übung kommt, unternimmt er täglich seine Trips von Heini-Café zu Heini-Café. Dies tut er mitunter auch deshalb, weil er (nicht nur der restlichen Umwelt, sondern auch sich selber) zeigen möchte, dass es ihn noch gibt und er noch fähig ist, seine Lokalitäten ohne fremde Hilfe zu finden.
Weil er da immer den iPod mit dem Repertoire der Marching Presidents in die Ohren gestöpselt hat, verwundert es auch niemanden, dass er immer der Erste ist, der die neuen Stücke auswendig kann. Man könnte dieses Verhalten als Strebertum abtun, dies widerspräche jedoch seiner Einstellung, dass er zwar Besserwisser verabscheut, jedoch Bessertuer bevorzugt.
Bruno spielt bei den Marching Presidents das Baritone Saxophon und ist da meistens Registerkollege von Masi Kaufmann. Vom Erscheinungsbild her könnte er problemlos das Röntgenbild von Masi verkörpern.
Seine musikalische Karriere findet nach Pnö, Hösli’s legendärem Steven’s Nude Club und den Red Devils nun einen weiteren Höhepunkt, gehört der moderne Sound aus New Orleans doch den Musikstilen, die ihm rüüdig gefallen. Nicht zuletzt, weil man da mit dem Baritone Saxophon so richtig schön funken und grooven kann. Auch eine Art Sport...
