Urs „Fifi“ Bieri
Fifi’s erste musikalische Aktivitäten lassen sich fast auf die Minute genau feststellen: Am 26.07.1965 um 19:30 Uhr lagen sich Hebamme und Arzt bereits in den Haaren, weil sie sich nicht einig waren, ob sein erster Schrei eine reine Quarte oder ein Tritonus war.
Durch das Fasnachtsfieber infiziert lernte klein Urs erst mal Trommel. Dann erfolgten die ersten Versuche auf der Posaune unter den Fittichen des legendären Waldhornisten(!) Hans Chiappori. Es folgten weitere musikalische Schritte, unter anderem auch bei der Musikgesellschaft Harmonie Hochdorf, wo er nebst den musikalischen Wurzeln auch lernte, dem Bier zu frönen. Daraus folgerte sein Lebensmotto „Nämmer no eis?“ und dieses begleitet ihn durch dick und dünn (sowohl zäh- als auch dünnflüssig...) bei sämtlichen weiteren Aktivitäten wie bei der Free Time Big Band Hochdorf, dem Intercity Jazz Orchestra und seit 1983 bei „The Deals Jazzband“, die sich ausschliesslich dem Passiv-Jazz verschrieben hat.
Falls Urs mal das Gefühl hat, sein Ansatz sei absolut über alle Zweifel erhaben, dann ist’s an der Zeit für die nächste Fasnacht. Bei der rein maskulinen Guuggemusig Räbedibäms Hofdere killt er sich da einerseits den zu guten Ansatz und fräst andererseits in der Räbi-Bar ein paar Schneisen Gehirnzellen aus dem Schädel. Jedoch nur genau dem Mass entsprechend, damit er sich wieder auf dem dafür nötigen Niveau befindet, in einer Zürcher Privatbank etwas Zeit zu verbringen und Ende Monat etwas Geld aufs Konto transferieren zu lassen. Auch dies ist eine Art Entwicklungshilfe für Down Town Switzerland...
